20/11/2021

Wir können uns bei der Atmung tatsächlich auf zwei Dinge konzentrieren. Wir können zum einen die Empfindungen die mit dem Ein- und Ausatmen verbunden sind verfolgen, und wir können die Atmung selber regulieren.

Beim achtsamen Atmen konzentriere ich mich auf die Empfindungen, die beim Atmen erzeugt werden. So kann ich den Luftstrom beim Einatmen an der Nase spüren. Ich kann das Heben und Senken des Brustkorbs und der Bauchdecke mit jedem Atemzug verfolgen, ohne dass ich meine Atmung verändere. Ich beobachte einfach nur meine Atmung – den Luftstrom der durch meinen Körper zieht. Dabei wird die Atmung meist automatisch langsamer und der Körper entspannt sich. Beim meditativen Atmen reguliere ich bewusst meine Atmung. Auch hier konzentriere ich mich auf das Heben und Senken der Bauchdecke und versuche dabei den Atem bis hinunter zum Bauchnabel zu ziehen. Außerdem verlangsame ich meine Atmung, indem ich beim Einatmen z. B. bis 4 zähle und beim Ausatmen bis 5. Das langsamere Ausatmen führt zu einer körperlichen Entspannung und zu einer Aktivierung des Parasympathischen Systems, dass für Entspannung und Regeneration zuständig ist. Eine weitere Technik ist das Quadrat-Atmen, bei dem ich für 4 Schritte einatme, den Atem für 4 Schritt halte, für 4 Schritte ausatme und wieder für 4 Schritte halte, bevor ich wieder für 4 Schritte einatme. Dabei konzentriere ich mich nur auf das Atmen und das Zählen und kann somit das Gedanken-Wandern (sog. mind-wandering) stoppen oder zumindest unterbrechen. Alle Atem-Techniken können mich dabei unterstützen, meine Aufmerksamkeit für den Moment zu verlagern, meinen Körper zu entspannen und meinen Fokus neu auszurichten. Wenn du Lust hast, die verschiedenen Atem-Meditation mal selber ausprobieren, dann schaue dich gerne hier auf meiner Meditationsseite um. Ich biete neben verschiedenen Kursen auch das persönliche und individuelle Meditations-Training an. Ich freue mich auf Dich. Deine Diana